Arbeitsweise
Erst das richtige Problem. Dann die Lösung.
Was im Briefing steht, ist der Anfang, nicht das Ende. Du bekommst zuerst Klarheit, woran es wirklich liegt. Dann eine Lösung, die du erleben kannst, bevor du entscheidest.
Wie wir arbeiten
The Radical Empathy
& Experimentation Process™
Jede Zusammenarbeit beginnt mit Verstehen. Was danach kommt, hängt davon ab, was wir gemeinsam freilegen. Kein fester Plan, sondern ein Prozess, der sich der Realität anpasst.
- 01 Verstehen
- 02 Freilegen
- 03 Entwerfen
- 04 Erproben
- 05 Leben
Den Prozess haben Catrin Schröder-Jaross und ich bei ANTIPOL entwickelt. Er trägt meine eigene Arbeit genauso wie unsere gemeinsame.
Was im Briefing steht, ist selten das Problem.
Was ich sichtbar mache
Das Wichtigste liegt selten an der Oberfläche.
Wie ein Kontrastmittel: Es erfindet nichts, es macht sichtbar, was schon da ist. Nach innen die Wege, Spannungen und Lücken. Nach außen, worin sich ein Erlebnis von den Alternativen abhebt.
Wege
Wo Menschen wirklich entlanggehen, und wo sie hängen bleiben.
Spannungen
Wo Systeme, Teams oder Interessen aneinander ziehen, zu viel oder zu wenig.
Lücken
Was fehlt, obwohl alle glauben, es sei längst da.
Verdichtungen
Wo sich zu viel an einer Stelle sammelt, an einem System oder an einem Menschen.
Gründe
Warum etwas so gewachsen ist, wie es ist. Fast nichts davon ist Zufall.
Wie ich arbeite
Der wichtigste Skill ist selten die Fachlichkeit. Er heißt Empathie.
Bevor ich etwas zeichne, höre ich zu und versuche nachzufühlen, wie es sich für die Beteiligten anfühlt. Was als Problem genannt wird, ist meistens ein Symptom. Das eigentliche Anliegen liegt eine Ebene tiefer, in Abläufen, Zuständigkeiten, in dem, was niemand ausspricht.
Ich frage so lange nach, bis sichtbar wird, woran es wirklich liegt. Das ist keine Stimmung, sondern Methode, und kein Selbstzweck: Es ist der kürzeste Weg zu einer Lösung, die trägt. Die mache ich dann genauso sichtbar, so, dass man sie anfassen kann.
So sehen die ersten vier Schritte bei mir im Einzelnen aus:
01 Verstehen
Schmerz
Zuhören, bis klar ist, was wirklich weh tut. Oft ein Katalog aus vielen kleinen Reibungen.
02 Freilegen
Modell
Aus dem Diffusen eine Struktur machen, in der sich alle wiederfinden und die Engpässe sichtbar werden.
03 Entwerfen
Geschichte
Das Modell so erzählen, dass eine Geschäftsführung in zehn Minuten entscheiden kann.
04 Erproben
Prototyp
Das Zielbild begehbar machen. Dann muss es niemand mehr glauben.
Lösungsraum
Dann wird es konkret.
Aus dem richtigen Problem wird etwas, das man betreten kann. Was du am Ende in der Hand hast:
- Ein Zielbild zum Durchklicken.
- Wer entscheidet, erlebt es, bevor er sich festlegt.
- Eine Landkarte der Fähigkeiten.
- Statt Einzelwünschen ein Netz, in dem die Engpässe sichtbar sind.
- Ein Wirkungspfad.
- Warum weniger Reibung sich rechnet, ohne Euro pro Feature zu versprechen.
- Eine Vorlage für alle, die umsetzen.
- Teams und Dienstleister arbeiten gegen ein Bild, nicht gegen Einzelbriefings.
Entwürfe sind billig geworden. Urteilskraft nicht. Mit KI entstehen Varianten in Minuten. Du bekommst jemanden, der beurteilen kann, welche davon für deine Kundinnen und Kunden trägt, welches Konzept hält und wo etwas nur gut aussieht.
Erproben
Im Kleinen erproben, bevor jemand groß investiert.
Eine Annahme, eine Messgröße, ein begrenzter Rahmen. Was trägt, wird größer. Was nicht trägt, war günstig gelernt.
Kontakt
Am Anfang steht ein Gespräch, kein Angebot.
Schreib mir, woran du gerade arbeitest und wo es hakt. Ein paar Zeilen reichen, den Rest finden wir gemeinsam heraus. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, auch wenn sie lautet, dass du mich gerade nicht brauchst.