Über mich
Digital seit dem letzten Jahrtausend.
Inzwischen verstehe ich mich als Berater für Unternehmen. Als Experience Architect verankere ich Nutzerzentrierung in der Organisation, von der CX- und Kommunikationsstrategie bis in die einzelnen Touchpoints.

Was mich antreibt
Aus vielen Stimmen ein Bild.
Was mich antreibt, ist das Sortieren: aus vielen Stimmen, Daten und Zwischentönen ein Bild machen, in dem sich andere zurechtfinden. Selbstdarstellung liegt mir weniger. Ich zeige lieber, als dass ich poste.
In vielen Projekten lag die kreative Verantwortung bei mir, obwohl ich nie Gestaltung studiert habe. Gelernt habe ich das Handwerk dort, wo es entsteht: in Agenturen, bei Marken und mitten in Produktteams. Und dabei immer wieder gemerkt: Hinter jeder Rolle steckt ein Mensch. Oft ist genau das der eigentliche Hebel.
Auf meiner alten Website stand „digitale Lösungsmittel“. Heute bringe ich zuerst Kontrastmittel mit: Es löst nichts auf, es macht sichtbar, was schon da ist.
Werdegang
Sechs Epochen, ein Faden.
Von der digitalen Steinzeit bis heute. Zwei große Wellen der Transformation, und die zweite rollt gerade. Wer die erste von Anfang an erlebt hat, erkennt die Muster wieder.
Epoche 0 · bis 1998
Digitale Steinzeit.
Abitur, Zivildienst, ein paar Semester Jura in Hannover. Dann, 1998, die Ausbildung zum Werbekaufmann bei Radio FFN. Analog, aber schon mit der Frage, die bis heute bleibt: Wie reagieren Menschen auf das, was man ihnen zeigt?
Epoche 1 · 1998 bis 2001 · die erste Welle
Neuland.
Das Netz ist neu, und niemand weiß, wie es geht. Genau das ist der Reiz.
1998 bis 2001Radio FFN
Ausbildung, danach Marketing-Assistent, nebenbei die Website des Senders. Das Netz zum ersten Mal als Arbeit.
1998 bis 2000Lycos
Praktika, als Suchmaschinen noch Portale waren.
2001Kabel New Media, Hamburg
Eine der ersten großen Digitalagenturen: 1999 an der Börse, 2000 über tausend Leute. Ich kam im Frühjahr 2001, ein paar Monate vor der Insolvenz, als Konzepter. Damals hieß das Content Developer. Meine Marken: BMW, MINI, Nokia, Reemtsma.


Epoche 2 · 2001 bis 2002
Der Kater.
Die Blase platzt, Kabel New Media geht unter. Mit einer Kollegin von dort gründe ich Ende 2001 die erste eigene Firma: simple:complex, eine GbR für Konzeption und Kommunikation. Keine großen Marken, dafür viele kleine und kleinste Kunden, Microsites für Künstler, spannende Projekte. Ein Jahr später gehen wir getrennte Wege. Was bleibt: Wer für kleine Kunden arbeitet, lernt schnell, worauf es ankommt.
Epoche 3 · 2002 bis ca. 2015
Die wilden Jahre.
Selbstständig. Websites, Shops, Kampagnen, Games, die ersten Apps. Für Marken direkt und über fast jede große Agentur der Stadt. So viele, dass man irgendwann aufhört zu zählen.
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ab 2002Start-ups
Beraten, zum Beispiel Yoga Easy: Value Proposition, Workshops, Customer Journey, Bezahlschranke. Und eigene gegründet, zum Beispiel Crossing Elbe (2015), eine App für die ewige Hamburger Frage: Elbbrücken oder Elbtunnel?
über fünf JahreSennheiser, direkt
Ohne Agentur dazwischen: der Relaunch von sennheiser.com, das Intranet, Blue Stage, ein von der FWA ausgezeichnetes interaktives Magazin für das iPad, und eine App für die Teilhabe von Menschen mit Handicap. Sehr früh sehr nutzerzentriert.
Epoche 4 · ab ca. 2015
Von innen.
Der Wechsel auf die andere Seite des Tisches. Statt vieler kurzer Projekte wenige lange, als freiberuflicher Product Designer mitten in den Produktteams. Ein Feature braucht jetzt manchmal ein halbes Jahr, dafür bleibt es.

Tesa
2+ Jahre

XING
2+ Jahre · Jobs, Gehalt, Mitgliedschaft

Gebr. Heinemann
1,5 Jahre · Web-Shop, App, Kiosk

NIVEA
Loyalty-App
Epoche 5 · ab ca. 2023 · die zweite Welle
Neuland, zweiter Teil.
KI kommt ernsthaft an, und mit ihr das Tempo von 1998, eher schneller. Dabei ist die erste Welle in vielen Unternehmen noch gar nicht durch. Die zweite landet auf einer halb fertigen Digitalisierung, und genau dort zeigt sich, was schon vorher nicht getragen hat.
Ich arbeite jeden Tag mit KI. Sie ist schnell. Ob etwas funktioniert, sehe ich, weil ich die erste Welle schon einmal erlebt habe.
Heute: Experience Architect in einer Plattform-Transformation, dazu die eigenen Experimente bei ANTIPOL.
Ich kenne dieses Gefühl. Ich war 1998 schon einmal hier.
ANTIPOL
Und die eigenen Experimente.
Mit Catrin Schröder-Jaross habe ich ANTIPOL gegründet. Dort probieren wir aus, was für Kunden noch zu früh ist.
antipol.ai →Kontakt
Am Anfang steht ein Gespräch, kein Angebot.
Schreib mir, woran du gerade arbeitest und wo es hakt. Ein paar Zeilen reichen, den Rest finden wir gemeinsam heraus. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung, auch wenn sie lautet, dass du mich gerade nicht brauchst.